Mein Moleskine
Es gibt nichts Schwierigeres als eine Linie. Pablo Picasso
Ich hingegen behaupte, dass es nichts Schwierigeres gibt, als ein neues Tagebuch zu beginnen. Heute habe ich ein neues begonnen. Nicht irgendein Tagebuch, sondern ein Moleskine. Bisher ließ ich meine Tagebücher von einem Hobby-Buchbinder herstellen, der leider so schwer erkrankte, dass er keine Bücher mehr binden kann. Ersatz musste her! Fündig wurde ich in einem Basler Papiergeschäft. Ich entdeckte das Moleskine. Jenes legendäre schwarze Notizbuch der Künstler und Intellektuellen der vergangenen zwei Jahrhunderte. Hemmingway benutzte es, ebenso Picasso und Bruce Chatwin. Das alles wusste ich vor meinem Kauf nicht. Mich beeindruckte der Einband, die Qualität und das gute Gefühl, wenn ich es in die Hand nehme. Doch es sollte Wochen dauern, bis ich das Moleskine endlich aus der Klarsichthülle pulte um hineinzuschreiben. Der Beginn eines neuen Tagebuches ist immer ein Neubeginn. Als hätte man einen Lebensabschnitt mit dem alten Tagebuch beendet. Als hätte man einen Roman zu Ende geschrieben. Danach öffnet man auch nicht sofort das nächste Word Dokument um einen neuen zu beginnen. Nein, man hält inne, reflektiert, besinnt sich auf Neues. Genauso verhält es sich mit dem Tagebuchschreiben. Wie ein Maler, der vor einer weißen Leinwand sitzt. Noch ist sie leer, noch stehen dem Künstler alle Wege und Möglichkeiten offen. Doch sobald er einen einzigen Strich zieht, ist der Weg vorgegeben. Er hat sich festgelegt. Genauso ergeht es mir mit dem Beginn eines neuen Tagebuchs, meinem Moleskine, das mich jetzt die nächsten Monate begleiten wird.
Ich hingegen behaupte, dass es nichts Schwierigeres gibt, als ein neues Tagebuch zu beginnen. Heute habe ich ein neues begonnen. Nicht irgendein Tagebuch, sondern ein Moleskine. Bisher ließ ich meine Tagebücher von einem Hobby-Buchbinder herstellen, der leider so schwer erkrankte, dass er keine Bücher mehr binden kann. Ersatz musste her! Fündig wurde ich in einem Basler Papiergeschäft. Ich entdeckte das Moleskine. Jenes legendäre schwarze Notizbuch der Künstler und Intellektuellen der vergangenen zwei Jahrhunderte. Hemmingway benutzte es, ebenso Picasso und Bruce Chatwin. Das alles wusste ich vor meinem Kauf nicht. Mich beeindruckte der Einband, die Qualität und das gute Gefühl, wenn ich es in die Hand nehme. Doch es sollte Wochen dauern, bis ich das Moleskine endlich aus der Klarsichthülle pulte um hineinzuschreiben. Der Beginn eines neuen Tagebuches ist immer ein Neubeginn. Als hätte man einen Lebensabschnitt mit dem alten Tagebuch beendet. Als hätte man einen Roman zu Ende geschrieben. Danach öffnet man auch nicht sofort das nächste Word Dokument um einen neuen zu beginnen. Nein, man hält inne, reflektiert, besinnt sich auf Neues. Genauso verhält es sich mit dem Tagebuchschreiben. Wie ein Maler, der vor einer weißen Leinwand sitzt. Noch ist sie leer, noch stehen dem Künstler alle Wege und Möglichkeiten offen. Doch sobald er einen einzigen Strich zieht, ist der Weg vorgegeben. Er hat sich festgelegt. Genauso ergeht es mir mit dem Beginn eines neuen Tagebuchs, meinem Moleskine, das mich jetzt die nächsten Monate begleiten wird.



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